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Vegane Ernährungsweise - Segen für Gesundheit und Umwelt oder "lebensgefährlicher Unfug"?
In unserem Onlineshop wird von jeher auch ein Anteil an veganen Produkten angeboten.
Immer wieder werden wir von fleischlos lebenden Menschen gefragt, ob das "Vegane" denn sein müsste.
Andererseits fragen uns strenge Veganer, warum wir immer noch vegetarische Dinge anbieten.
Es ist wahr, selten ist über eine Ernährungsform so sehr gestritten worden wie über "veganes Essen". Menschen, die den biblischen Schöpfungsbericht ernst nehmen, loben die Vegane Ernährung als "paradiesische Form des Lebens".
Die Fanatiker unter ihnen verteufeln alles, was nicht streng auf ihrer "veganen Linie" lebt, und attackieren zuweilen sogar heftig ihre vegetarischen Mitstreiter, die aber – oh Graus – noch Eier, Milch und Butter essen.
Früchte, Nüsse, Samen, Salate sollen es sein – möglichst roh und naturbelassen – eben genau so, wie Gott es geschaffen hat.
Auf der anderen Seite stehen die "bekennenden Fleischesser", die jedem Veganer Aggressivität und Fanatismus unterstellen, eine Mangelernährung attestieren, ja sogar behaupten, dass es lebensgefährlich sei, streng vegan zu leben.
Gibt es eine vernünftige Mitte zwischen diesen extremen Standpunkten? Wir wollen versuchen, das herauszufinden.
Pluspunkte der Veganen Ernährung: Umwelt und Klima
Betrachtet man die Auswirkungen auf Umwelt und Klima, dann stehen die Veganer ausgesprochen gut da.
Enormer Wasserverbrauch für die Fleisch- und Milchproduktion, als Folge der Massentierhaltung massive Belastung der Böden und des Grundwassers durch Gülle, und nicht zuletzt gewaltige Mengen von Methangas (jeder Wiederkäuer macht sein Bäuerchen), die mehr als der gesamte Autoverkehr unsere Atmosphäre belasten.
Vorteile für Allergiker
Immer mehr Menschen leiden an Allergien auf tierische Eiweiße oder Milchzucker (Laktose). In unmittelbarem Zusammenhang stehen Erkrankungen wie Asthma, Rheumatische Erkrankungen, chronische Darmentzündungen.
Für alle diese Erkrankungsformen ist die Vegane Ernährung sehr hilfreich, manchmal sogar unverzichtbar.
Nachteile und Risiken der Veganen Ernährung
An erster Stelle steht der mögliche Vitamin-B12-Mangel mit seinen schleichenden und sehr gefährlichen Auswirkungen. Insbesondere schwangere Frauen sollten mit diesem Thema nicht leichtfertig umgehen. Vitamin-B12-Mangel kann irreversible Schäden sowohl bei der Mutter als auch beim Kind auslösen.
Laut neuesten Untersuchungen betreffen solche Mangelerscheinungen aber Fleischesser genauso wie Vegetarier oder Veganer. Wenn im Körper aufgrund anderer gravierender Ernährungsfehler eine Störung in der natürlichen Aufnahme des Vitamins B12 vorliegt, dann helfen keine Tropfen und kein Algenpulver, auch nicht Fleisch essen in Mengen. Nur gespritztes Vitamin B12 wird mit Sicherheit vom Körper aufgenommen.
Es ist also durchaus wichtig – egal, ob man Veganer ist oder nicht – einmal im Jahr den Vitamin- B12-Status testen zu lassen. Oft tritt die Mangelerscheinung erst ein, nachdem die Person bereits jahrelang vegan gelebt hat.
Fazit:
Wir sollten aufhören, die Vertreter der jeweils anderen
Fakultät zu verteufeln.
Ein wichtiger Faktor für unsere lebenslange Gesundheit
ist zum Beispiel die zufriedene und glückliche
Lebenseinstellung.
Die Statistik lehrt uns, dass etwa 50% aller Menschen,
die über längere Zeit in Beziehungs-Stress
leben (Scheidung, Trennung), eine Tumor-Erkrankung
entwickeln. Ganz egal, ob sie Fleischesser,
Veganer oder Vegetarier sind.
Es sind viele Faktoren, die auf unsere Gesundheit
einwirken: Umwelt, Arbeit, Beziehungen zu unseren
Mitmenschen, und natürlich auch die Ernährung.
Wir wollen nicht einen Faktor überbetonen und andere
dabei vernachlässigen.
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